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Querbeet

Wurmbefall wider Willen

Es ist kein neues, aber dennoch verstärkt modernes Leiden, welches vor allem Musiker und Frauen befallen soll.
Sehr musikalisch bin ich zwar nicht, dafür zugegebenermaßen weibliche.
Und ich habe mich mit einem infiziert, einem Ohrwurm.

Gegen diese umtriebigen Würmer kann man sich leider kaum schützen, weder Metallabzäunungen noch Firewalls halten sie ab. Heimlich und leise schleichen sie sich an und man bemerkt sie meistens erst, wenn es zu spät ist.
Dann singt, summt oder pfeift man fröhlich vor sich hin, während der Autofahrt, unter der Dusche, beim Kochen… bis man merkt: Hoppla, das ist ja immer dieselbe Melodie, dasselbe Lied. Meist ist das nicht besonders schlimm, sondern höchstens lästig.
Peinlich wird es nur, wenn der Ohrwurm gar zu albern ist, was leider nicht so selten vorkommt, da die einfachsten Melodien normalerweise die eingängigsten sind. Und genau die sind oft an seichte Texte gekoppelt.

In einem schwerwiegenderem Fall kann es nun vorkommen, dass man sich zwar selbst einen Ohrwurm bescheinigt, ihn jedoch nicht genau Klassifizieren kann.
Man hat ein paar Töne oder Textbuchstücke im Kopf, kann sie aber nicht zusammen fügen. Und je mehr man es versucht, desto verschwommener wird die Erinnerung, nur um in einem Moment, da man nicht mehr daran denkt, wieder auf der Matte zu stehen.

Weiß man, mit was für einem Ohrwurm man es zu tun hat – oder hat man es endlich, nach mühevoller Recherche, heraus gefunden – ist es zur Heilung nur noch ein kleiner Schritt.
Mein Tipp: YouTube öffnen, Song suchen, laut aufdrehen und mitsingen. Immer und immer wieder. Solange es Spaß macht.
Außerdem ist Tothören die einzig verlässliche Therapie bei Ohrwürmern. Abwarten und Tee trinken bringt meistens nichts, auch wenn es vorübergehende Linderung verschafft. Doch irgendwann kommt der Ohrwurm zurück.

Um hier noch vor einem besonders gefährlichem Exemplar zu warnen: Wenn sie Ohrwürmern aus dem Weg gehen wollen, vermeiden sie das Lied der Wise Guys: Hallo, Hallo ich bin dein Ohrwurm, dein Ohrwurm. Hallo, Hallo ich bin dein Ohrwurm, dein Ohrwurm.
Sie sehen schon: einfacher Text und die Melodie, tja…
Wer wissen will wovon ich spreche, kann es sich gerne einmal anhören. Auf eigene Verantwortung (Vielleicht rührt sich dieser Ohrwurm nicht gleich, aber er kommt, glaubt es mir.)

So, und jetzt drehe ich meinen aktuellen Ohrwurm wieder lauter. Der ist hartnäckig ^^
2.11.08 23:35


Der 31. Oktober - Halloween

Allerdings ist Halloween ein Importprodukt aus Amerika und in Europa noch recht neu. Lange bevor Diskounter Kinder-Gruselkostüme für 5 Euro 99 Cent angeboten haben, feierten die Protestanten am 31. Oktober den Reformationstag, an dem Luther seine 95 Thesen veröffentlicht haben soll. Damit hat er – angeblich, denn so genau weiß man es heute nicht mehr – die Religionsrevolution eingeleitet.

Noch viel älter ist das keltische Samhain, das Fest zum Ende des Sommers, welches den Beginn der ‚dunklen Jahreszeit‘ einläutet.

Seit ich die Avalon Reihe von Marion Zimmer-Breadley gelesen habe, mit ihren bildhaften Beschreibungen von Beltane, faszinieren mich diese keltischen Feste. Die Vorstellung von prasselnden Feuern, tanzenden Priesterinnen und uralten Ritualen hat etwas Mystisches – das mich, als Fantasyliebhaber, natürlich sofort fesselte. Samhain also, war das Fest der Toten. An diesem Tag – oder besser gesagt in der Nacht, schließlich lieben Geister das Dunkle und es ist viel dramatischer – kehren die Verstorbenen in die Welt der Lebenden zurück um ihre Verwandten zu besuchen. Diese wiederum stellten Lichter auf, um den Ahnen den richtigen Weg zu weisen.

- Heute ist es wohl so, dass man eher die Lichter löscht, um nicht von Zombies, Gespenstern und Hexen heimgesucht zu werden – Während manche, die sich mit diesem Brauch auseinandergesetzt haben, behaupten, die Ahnen wurden gern willkommen geheißen, sind andere der Ansicht, dass man seit jeher der Überzeugung war, die Geister brächten Unheil mit sich.

Deshalb hat man sich verkleidet, um den unliebsamen Besuch zu vertreiben oder auch nur, um sich hinter einer Maske zu verstecken.

Womit wir wieder bei Halloween wären. Mit dem Geister-verschrecken lässt sich das Verkleiden natürlich hübsch erklären. Und das die Kinder, welche so fleißig das Unheil abwehren, eine Belohnung, in Form von Süßigkeiten, erhalten, ist irgendwie auch nachvollziehbar.

Trotzdem halte ich Halloween, in der Form, in welcher es heute praktiziert wird, für ein reines Produkt der Süßigkeiten- und Textilindustrie, sowie aller anderen Geschäftssparten, die jedes Jahr Millionen damit verdienen, mit Geisterfruchtgummi, Plastikhexenhüten und aufblasbaren Kürbissen, garantiert selbstleuchtend.

Das hat für mich nichts mehr mit Tradition und Brauchtum zu tun.

 

31.10.08 16:56


Vergessen sie Heizkissen...

...schaffen sie sich eine Katze an. Kein Witz.

Ich habe gerade meine süße Tigerin auf dem Schoß und ehrlich, gegen eine schnurrende, warme, flauschige Katze, hat jedes schnöde Heizkissen von vornherein verloren.

Gut, es gilt bei Katzen natürlich noch einige Dinge zu beachten, welche man bei einem Kissen vermutlich getrost übersehen könnte. Das man heiße, milchhaltige Getränke außerhalb der Pfotenreichweite aufstellt zum Beispiel. Außer man will seine Schreibtischunterlage kreativ verzieren, aber das ist ein anderes Thema.

Und wo ein Kissen lässig zwischen Beinen und Tischunterkannte eingeklemmt werden kann, ohne das es zur geringsten Klage kommt, muss man bei so einer lebendigen Heizung auf ausreichend Abstand zwischen Gliedmaßen und Mobiliar achten.

Noch ein Minus sind die Katzenhaare, welche unweigerlich auf der Kleidung, auf dem Schreibtisch, auf dem Lapptop, ja, wenn es sein muss auch auf Wasserflaschen haften. Wenn sie sich also in Abendrobe an den PC setzen und noch etwas vor haben... nehmen sie doch lieber das Kissen.

Trotzdem ist die Katze in der Regel die bessere Wahl. Warum? Um aus dem Buch von Ralf Schmitz zu zitieren (Schmitz Katze - lesen sie es nicht wenn sie gerade eine ZahnOP hinter sich haben und nicht lachen dürfen) Katzen sind einfach da. Sie schnurren, hauen ihnen ihre Krallen in die Beine, schielen zu ihrem Entspannungsgetränk und verteilen ihre Haare auf alles (un-)mögliche. Und sind einfach nur da.

Dagegen hat kein Kissen der Welt eine Chance. 

Hunde gehen übrigends nicht. Sie sind zu groß (Ausnahmen bestätigen die Regel) und sie schnurren nicht (hier sind mir keine Ausnahmen bekannt).

Falls sie dies nun denken, nein, ich bin keine Katzenliebhaberin. Ich bin nur Katzenbesitzerin. Oder um nochmal Ralf Schmitz zu bemühen: Bei mir wohnt eine Katze, ich bin ihr Personal ( - und sie manchmal mein Heizkissen).

30.10.08 20:45


Ein Anfang...

Heute ist der 30 Oktober, ein Donnerstag, und morgen ist Halloween. Da ich mit diesem Fest aber so ziemlich gar nichts anfangen kann und deshalb auch nichts für eine Party o.ä. vorbereiten muss, ist mir langweilig. Diese Langeweile gepaart mit einer halben Schmerztablette - fragt nicht - verursachte das intensive Gefühl, etwas sinnloses anfangen zu wollen. Joa, und da haben wir es, ein neuer Blog entsteht. Uninteressant? Jep, bis dato auf jeden Fall, aber man weiß ja, alles Große musste erst einmal ganz klein anfangen. Keine Ahnung warum, aber is-so. Deswegen freu ich mich erst mal über meinen kleinen süßen Blog und werde zusehen, dass ich ihn regelmäßig gieße, vielleicht wächst er ja dann noch Auf das Fensterbrett stellen, damit er mehr Sonne abbekommt, lohnt sich ja leider nicht mehr, da es hier schon ziemlich dämmrig ist. Aber egal, vielleicht klappts ja auch ohne Sonne.

Que sera, sera...

30.10.08 17:03





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